Besiktas und Fenerbahce steigen in den Transfer-Poker um Arnautovic ein

Dass Marko Arnautovic die chinesische Super League noch in diesem Sommer verlässt, scheint beschlossene Sache. Wohin die Reise des ÖFB-Teamspielers geht, ist aber derzeit unklar.

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Marko Arnautovic hört sich gerade einige Angebote an.
© FRANK AUGSTEIN

Innsbruck – Vor zwei Wochen schien der Transfer von Marko Arnautovic von Shanghai Port zum FC Bologna schon in trockenen Tüchern. Der 32-Jährige hatte sich mit dem Serie-A-Vertreter auf einen Dreijahresvertrag geeinigt, der ihm pro Saison rund 2,7 Millionen Euro einbringt. Nun tun sich bei dem Wechselspiel aber beinahe täglich neue Hürden auf.

Der ÖFB-Teamspieler soll vom chinesischen Super-League-Verein eine Abfindung in Höhe von vier Millionen Euro fordern. Schließlich spare sich der Club durch die vorzeitige Beendigung des bis Dezember 2022 laufenden Vertrags eine Menge Geld, lautet die Argumentation.

Shanghai ist davon wenig begeistert und fordert nun von Bologna eine Ablöse in Höhe von fünf Millionen Euro. Damit könnte die Arnautovic-Forderung beglichen werden, schreibt der Corriere di Bologna.

Neue Konkurrenz für Bologna aus der Türkei

Der FC Bologna lehnt seinerseits eine Ablösesumme allerdings ab und setzte in der Causa eine Zwei-Wochen-Frist. Bis dahin soll alles geregelt sein, sonst schaut man sich nach Alternativen um.

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Im Werben um Arnautovic bekommen die "Rossoblu" mittlerweile Konkurrenz aus der Türkei. Sowohl Meister Besiktas als auch Fenerbahce sind bereit, die geforderte Ablösesumme an Shanghai zu überweisen. Das Arnautovic-Management hat laut TuttoBolognaWeb die Verhandlungen mit den Istanbuler Traditionsvereinen aufgenommen. Ein Dreijahres-Vertrag in der Süper Lig würde dem 91-fachen ÖFB-Teamspieler sogar noch mehr Euros (ca. 4 Millionen pro Saison) aufs Konto spülen. (TT.com)


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