Bundespräsident würdigt Einsatz: Freiwillige aus Tirol geehrt

Junge Freiwillige sind am Weg zu Sozialeinsätzen in der ganzen Welt. Drei von ihnen kommen aus Tirol.

  • Artikel
  • Diskussion
Bundespräsident Alexander Van der Bellen inmitten der jungen Freiwilligen, die ins Ausland gehen.
© Carina Karlovits

Pflach, Rum, Jenbach – Zum ersten Mal seit Pandemiebeginn starten wieder junge Erwachsene ihren freiwilligen Auslandsdienst mit „Volontariat bewegt“. Bundespräsident Van der Bellen hat 15 von ihnen verabschiedet, unter ihnen drei Tiroler.

Diese Einsätze werden im Auftrag von Jugend Eine Welt (JEW) und den Salesianern Don Boscos, den beiden Trägerorganisationen des Vereins, organisiert. Der gebürtige Außerferner Reinhard Heiserer, JeW-Vorstandsvorsitzender, hatte diese Auslandseinsätze einst ins Leben gerufen. „Volontariat bewegt“ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ein Jahr lang als Freiwilliger in einem Kinder- und Jugendprojekt in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Osteuropa mitzuarbeiten.

In wenigen Tagen brechen 19 junge Erwachsene auf. Die angehenden Volontäre wurden in den Inneren Burghof Wiens eingeladen. Alexander Van der Bellen würdigte sie mit den Worten: „Sie setzen ein bemerkenswertes Zeichen von Solidarität, Engagement und Einsatzwillen. Sie leisten ihren Dienst im Engagement gegen ungerechte Strukturen, gegen Unterdrückung, Ausbeutung und schlechte Entwicklungschancen, insbesondere von Frauen und Kindern.“

Sebastian Jäger (19) aus Pflach wird nach einem Jahr Wartezeit seinen Auslandsdienst in Shkodra, Albanien absolvieren. Er ist überzeugt: „Nur wenn wir es wagen, über unseren Horizont hinauszuschauen, kann echte Entwicklung stattfinden. In uns selbst und in der Welt.“

10x Wanderausrüstung zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

Lea Gohm (20) aus Rum geht nach Georgien. Die Kindergartenpädagogin hofft, dass sie „ihr Wissen erweitern kann und globale Zusammenhänge besser verstehen lernt“. Aaron Gamweger (18) aus Jenbach wird seinen einjährigen Sozialdienst in Pointe-Noire im Kongo leisten, weil er die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen „wirklich liebt!“. Er hofft auf ein „tolles, lehrreiches und cooles Jahr“. (TT, hm)


Kommentieren


Schlagworte