Kitzbüheler Horn war für Langläufer ein echter Härtetest

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Der Tiroler Lokalmatador Benjamin Moser kämpfte sich über den bis zu 22 Prozent steilen Anstieg auf Platz sechs.
© Henryk Schwarzer

Kitzbühel, Hopfgarten – Als wären die 7 km Hillclimb, gespickt mit 585 Höhenmetern und dem legendären Knödelfleischgraben (22 Prozent Steigung), nicht schon Herausforderung genug – die hohen Temperaturen machten den Kitzbüheler Horn Climb zur „Streif“ für die Langläufer. „Es war wirklich brutal zach und die Strecke wird nach oben hin immer steiler. Es gibt keine Sekunde zum Ausrasten“, blickte der Tiroler ÖSV-Langläufer Benjamin Moser auf ein besonders forderndes Skiroller-Rennen zurück. Erschöpft und mit „brennenden Hax’n“ erreichte der 23-jährige Mauracher bei der zweiten Auflage als Sechster (42:05,1 Min.) das Ziel beim Alpenhaus, das auch traditioneller Zielort bei der Österreich-Radrundfahrt ist. Moser: „Egal, ob mit dem Rad oder den Skirollern, es ist einfach immer beinhart.“ Den Sieg holte sich Philipp Leodolter (OÖ) in 39:15,6 Minuten vor Michael Föttinger und Philip Wieser. Bei den Damen war Teresa Stadlober (Sbg./40:48,5 Min.) um über drei Minuten schneller als die Zweitplatzierte Barbara Walchhofer. Katerina Smutna (38) spielte ihre Routine aus und wurde starke Vierte.

Ex-Biathlet Dominik Landertinger (l.) musste sich im Sprint dem späteren Sieger Lukas Mrkonjic geschlagen geben.
© ÖSV/Courte

Bereits am Freitagabend waren beim Pletzer Resorts Night Race in Hopfgarten Sprinterqualitäten gefragt. Bei Mann-gegen-Mann-Duellen auf einer knackigen 100-Meter-Strecke standen hauchdünne Entscheidungen an der Tagesordnung. „Die Stimmung war richtig cool, es war schön, nach so langer Zeit wieder einmal vor Publikum zu laufen“, sagte der Tiroler Benjamin Moser, der sich nur Sieger Lukas Mrkonjic (Sbg.) geschlagen geben musste. „Mit Platz zwei bin ich zufrieden, Lukas ist bei diesem Bewerb extrem schnell.“ Damen-Siegerin wurde Magdalena Scherz vor Lisa Unterweger. (ben)

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