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Neßler über Hassnachrichten: „Keine Frau muss sich so etwas gefallen lassen“

Die grüne Abgeordnete Barbara Neßler will sich von Hassnachrichten nicht mundtot machen lassen. Derzeit lässt sie eine Anzeige prüfen.

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Barbara Neßler (30) sitzt für die Grünen im Nationalrat. Hassnachrichten will sie nicht länger als gegeben hinnehmen.
© TT/De Moor

Von Carmen Baumgartner-Pötz

Wien – Barbara Neßler weiß meistens schon im Vorhinein, wann ihr Mail-Postfach und ihr Messenger-Eingang wieder vor Hassnachrichten überquellen. „Bei frauenspezifischen Themen wie der Quote oder Gleichstellungspolitik im Allgemeinen spielt es sich immer so richtig ab“, berichtet die Grünen-Parlamentarierin im TT-Gespräch. „Das ist eigentlich Standard“, kommentiert sie die unsäglichen Kommentare, die sie als Politikerin bekommt. Inhaltliche Kritik an Neßlers Arbeit im Nationalrat ist es nicht, was ihr Postfach flutet. Es sind Meldungen wie die folgenden, die ihr geschickt oder unter ihre Social-Media-Beiträge gepostet werden:

Die sollte Pornos drehen und nicht in der Politik sein

Halt dein Mund du ekelhafte Schlampe

Die Tussi verbreitet so einen Schmarren


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