Dritte Pleite in Folge: Raiders bleiben weiter in der Abwärtsspirale

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Hat viel Arbeit vor sich: Raiders-Coach Kevin Herron.
© Kristen

Innsbruck – „Ich bin enttäuscht“, begann Headcoach Kevin Herron eine erste Analyse unmittelbar nach der 7:16-(0:0, 7:0, 0:13, 0:3)-Auswärtsniederlage bei den Prag Panthers im letzten Grunddurchgangsspiel der österreichischen Footballliga AFL. „Wir haben einigen Spielern heute eine Chance gegeben, zugleich einige für die Play-offs geschont und die Jungs haben heute nicht die Energie gebracht, die ich gerne gesehen hätte.“

Für die erfolgsverwöhnten Innsbrucker war die Niederlage am Sonntag die dritte en suite. Keine guten Voraussetzungen, um am kommenden Wochenende ins Play-off-Halbfinale zu starten. Zwar darf man auf Heimvorteil am Tivoli bauen, derzeit scheint aber jeder Gegner ein Problem darzustellen. Die Tiroler sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Natürlich darf man das große Verletzungspech und Lazarett nicht unerwähnt lassen, grobe Eigenfehler machen die Krise aber perfekt. Die Ansage von Coach Herron ist unmissverständlich: „Ich bin sehr stolz auf einige Spieler, die alles gegeben haben, aber vereinzelt reicht das nicht.“

Beim Gastspiel in Prag gingen die Raiders zwar in Führung, ab dem dritten Viertel dominierten aber die Panthers. Dementsprechend zufrieden bilanzierte Prag-Headcoach Taylor Breitzman: „Wir wollten mit Energie rauskommen, und das sind wir. Ich bin sehr froh über den Saisonabschluss.“

Bei den Raiders kommt nun sozusagen die „Prime Time“. Und in der hat man viel gutzumachen. (suki)

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