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Konjunkturerholung: Aufschwung erfasst nicht alle Branchen

Die Konjunkturerholung sorgt bei vielen Tiroler Betrieben für volle Auftragsbücher. Zugleich ist die Krise noch nicht in allen Branchen vorbei, auch belasten Lieferengpässe und Fachkräftemangel.

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Gastronomie und Tourismus leideten am meisten unter der Pandemie.
© GEORG HOCHMUTH

Innsbruck – Das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo erwartet heuer vier Prozent Wachstum für die heimische Wirtschaft. Das spiegelt sich vor allem in vollen Auftragsbüchern am Bau, der Industrie sowie vieler Handwerksbetriebe wider. Allerdings sorgen Rohstoffknappheit, Lieferengpässe und steigende Preise für neue Probleme in den Betrieben. Die größte Sorge bereitet jedoch der Fachkräftemangel, berichten so gut wie alle Spar-tenobleute in der Tiroler Wirtschaftskammer bei einem TT-Rundruf. Die Forderungen gehen von Ausweitung der Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zur Aufweichung der Zumutbarkeitsregelung für die Annahme neuer Stellen. Zugleich befinden sich weite Teile des Tourismus, der Gastronomie, des Handels und des Verkehrssektors weiter deutlich unter Vorkrisenniveau. Dennoch überwiegt der Optimismus. (ecke)


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