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Leistbarer Wohnraum: Vertragsraumordnung in Zirl vorerst gescheitert

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Leistbarer Wohnraum für Zirl werde von den bürgerlichen Listen verhindert, ärgert sich BM Thomas Öfner. Diese weisen den Vorwurf zurück.
© Domanig

Zirl – Die Zirler Gemeindepolitik scheint bereits voll im Wahlkampfmodus angekommen zu sein: Nachdem der Beschluss einer Richtlinie zur Vertragsraumordnung im Gemeinderat überraschend keine Mehrheit fand (die Abstimmung endete 9:9), hagelt es nun gegenseitige Schuldzuweisungen. „Wir hätten nach langer, konstruktiver Vorarbeit ein Vertragswerk vorgelegt, das in bescheidenem Maße wieder Wohnbau zu leistbaren Preisen in Zirl hätte ankurbeln können“, erklärt BM Thomas Öfner (Für Zirl). Zentraler Passus: Bei Neu- und Umwidmungen von Freiland in Bauland sollten 50 % der Fläche zu aktuellen Wohnbauförderungspreisen an die Gemeinde abgetreten werden. „Damit werden Grundeigentümer ja nicht geschröpft“, sagt Öfner, „auch der Preis der Wohnbauförderung ist ein Vielfaches dessen, was die Wiese vorher wert war. Und 50 % kann man frei veräußern.“


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