Häckl „lief“ bei der Premiere des Kitzbüheler Radmarathons zum Sieg

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Auf dem Weg zum Sieg beim ersten Kitzbüheler Radmarathon hatte Tobias Häckl gestern ordentlich zu kämpfen.
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Wer sein Rad liebt, der schiebt: Dieses Sprichwort nahm sich am Sonntag wohl auch Tobias Häckl bei der ersten Auflage des Kitzbüheler Radmarathons zu Herzen. Oder der Anstieg auf das Kitzbüheler Horn war nach den Strapazen bis dahin einfach zu viel für den jungen Bayer: Trotzdem durfte Häckl sich am Ende als Premierensieger feiern lassen – und fuhr mit einem Kreuzzeichen über die Ziellinie beim Alpenhaus.

📊 1. Kitzbüheler Radmarathon, Ergebnisse

  • Herren: 1. Tobias Häckl (GER) 6:48:55,9 Stunden, 2. Daniel Debertin (GER) 6:52:16,9, 3. Alex Schnerrow (GER) 6:55:18,3, 4. Lukas Kaufmann (AUT) 7:00:15,9, 5. Frederic Pasqualini (AUT) 7:04:24,6.
  • Damen: 1. Janine Meyer (GER) 7:32:40,3 Stunden, 2. Monika Dietl (GER) 7:57:51,4, 3. Monika Fritz (GER) 8:00:59,1, 4. Marion Wittler (GER) 8:22:42,0, 5. Elisabeth Fladerer (GER) 8:23:48,9; 7. Stefanie Lisko (AUT) 8:42:48,6.
  • Teamstaffel (Dreierteams): 1. Team Harrisch Hotel 5 6:55:58,1 Stunden, 2. RSV Kolsass-Weer 7:20:44,9, 3. Be the Change Team Salzburg 7:54:00,1, 4. Radteam Zillertal 8:06:47,5, 5. Hotel Alte Post Fieberbrunn 8:07:19,8.

Beim Wettergott konnte sich Häckl damit aber nicht bedankt haben, immerhin hatten die rund 750 Teilnehmer nicht nur mit der fordernden Strecke (216 Kilometer, 4600 Höhenmeter) zu kämpfen, sondern auch mit einem sprichwörtlichen „Sauwetter“. Die Kälte sowie technische Gebrechen forderten ihren Tribut, mehrere Mitfavoriten mussten aufgeben. Häckl aber setzte sich vor dem Schlussanstieg zum Kitzbüheler Horn ab, nur um dann völlig einzubrechen. „Die Strecke mit diesem Schlussanstieg ist so irre! Leider habe ich mich mit der Übersetzung verkalkuliert, so musste ich 1,5 Kilometer laufend rauf“, gestand der überglückliche Sieger, nachdem er sich doch noch aufs Rad geschwungen und ins Ziel gekämpft hatte. Bester Österreicher wurde Lukas Kaufmann (4.). Bei den Damen siegte Janine Meyer (GER).

Team-Tirol-Fahrer Florian Lipowitz (GER) nutzte unterdessen den Radmarathon für eine Trainingsfahrt und kletterte außer Konkurrenz in nur 30 Minuten auf das Horn.

„Wir haben die Premiere erfolgreich abgewickelt“, resümierte Organisator Franz Steinberger zufrieden – die erste Auflage soll nicht die letzte gewesen sein. (a.m.)

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📽️ Video | Der Kitzbüheler Radmarathon 2021


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