WSG-Trainer Silberberger traut dem Braten (noch) nicht

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Giacomo Vrioni gab in den ersten beiden Testspielen gleich viermal seine Visitenkarte ab.
© Daniel Schoenherr

„Schau’n mer mal“, sagte schon der Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer. Ähnliche Worte, nur halt auf Tirolerisch und nicht auf Bayerisch, fand WSG-Tirol-Trainer Thomas Silberberger nach dem 3:1 über den SV Sandhausen, bei dem sich Neo-Torjäger Giacomo Vrioni in Wattens gleich mit einem Doppelpack vorstellte:

„Schau’n wir einmal, ob es in der Meisterschaft auch so gut klappt.“ Ganz traut der Coach dem Braten (noch) nicht. Der italienisch-albanische Angreifer sorgte jedenfalls mit vier Toren in zwei Testspielen dafür, dass den WSG-Fans das Wasser im Munde zusammenläuft. „Er hat einen tollen ersten Kontakt. Und die Treffer, die er gegen Sandhausen gemacht hat, waren jeweils Traumtore“, zog auch „Silbi“ den Hut. „Er ist extrem dynamisch und läuft die Gegner auch aggressiv an.“ Es könnte erneut eine Win-win-Situation für die WSG und Juve sein: Denn die 22-jährige Leihgabe weiß, dass die Uhr auch für ihn tickt – Fußball-Karrieren sind kurz.

Das können auch Benni Pranter (nun in Schwaz) und Flo Toplitsch (nun in Völs) bestätigen, die ihren Ex-Kollegen auf die Füße schauten. (t.w.)


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