Politik in Kürze: Von Wölfen und „politischen Totengräbern“

Der Wolf beherrscht zur Zeit die politische Debatte in Tirol. FPÖ-Tourismussprecher Gerald Hauser übte scharfe Kritik an den Grünen.

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Der Wolf beherrscht derzeit die politische Debatte.
© WWF/Frank

Wenn nun der grüne Nationalratsabgeordnete Hermann Weratschnig allen Ernstes behaupte, dass der Wolf für das Ökosystem keine Gefahr, sondern sogar eine Bereicherung darstelle, „dann werden die Grünen die ‚Wolfsthematik‘ für unsere sehr sensible Almwirtschaft nie begreifen“, übt FPÖ-Tourismussprecher NR Gerald Hauser scharfe Kritik.

„Mit dieser weltfremden Feststellung sind die Grünen die Totengräber für unsere Almwirtschaft, unseren Lebensraum, aber auch für unseren Tourismus. Obendrein fällt Weratschnig mit dieser Sichtweise den Bauern in den Rücken, die jedes Jahr aufs Neue um ihre Tiere bangen und auch heuer schon unzählige Verluste hinnehmen mussten“, erklärt Hauser. Die Freiheitlichen setzen sich für eine Herabsetzung des Schutzstatus des Wolfes ein. (TT)


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