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Rotlicht-Razzien in Innsbruck: 103 Prostituierte angezeigt

Das Innsbrucker Strafamt führte heuer bereits 29 Razzien im Rotlicht-Milieu durch.

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Prostituierte am Innsbrucker Straßenstrich: Ein Bild aus der Vergangenheit, die Straßenprostitution ist kein Thema mehr.
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Auch während des Lockdowns ging im illegalen Prostitutionsgewerbe in Innsbruck nie das Rotlicht aus. Die Auswirkungen der Pandemie waren dennoch spürbar – die Polizei erstattete weniger Anzeigen als in früheren Jahren.

Genau genommen waren es 115 Personen, die in der ersten Jahreshälfte wegen illegaler Prostitutionsausübung außerhalb genehmigter Bordelle ausgeforscht und belangt wurden. „Dabei handelt es sich um 103 Frauen und zwölf Männer, die als Freier die Dienste der Prostituierten in Anspruch nahmen“, erzählt Martin Danler, Polizeijurist im zuständigen Strafamt. Weiters wurden auch einige Helfer angezeigt, die die Prostituierten mit Dienstleistungen etwa als Chauffeure unterstützt haben. 85 der angezeigten Frauen und damit die überwiegende Mehrheit stammen aus Rumänien. Zwölf Geheimprostituierte kamen aus Ungarn, vier aus Bulgarien und zwei aus Spanien.


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