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Egotrip mit bester Aussicht: Richard Bransons Flug ins All

Richard Bransons Flug in seinem Raumschiff ist der Durchbruch für den Weltraumtourismus. Wer sich Villa und Yacht leisten kann, der wird auch genug „Kleingeld“ für den kurzen Astronauten-Ausflug haben.

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Für wenige Minuten genießt die sechsköpfige Crew der „VSS Unity“ diesen Blick auf die Erde.
© imago

Von Matthias Christler

Washington – Mein Haus, mein Auto, mein Boot heißt es in einer Bank-Werbung aus dem Jahr 1995. Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Raumschiff darf man seit dem 11. Juli 2021 sagen. Es ist ein historisches Datum für die Raumfahrt, aber nicht aus wissenschaftlichen Gründen, die der ganzen Menschheit dienen sollen. Die Wirtschaft und das Vergnügen stehen im Mittelpunkt. Zum ersten Mal hat ein Milliardär es vollbracht, mit einem privaten Raumschiff vom blauen Himmel, der die Erde umgibt, in die Dunkelheit darüber zu fliegen. Viele sehen darin den Durchbruch für den Weltraumtourismus.

Was für ein Tag. Das Ganze war einfach magisch.
Richard Branson (Virgin Galactic)

Richard Branson, britischer Milliardär, 70 Jahre alt und Gründer von Virgin Galactic, flog am Sonntagvormittag (Ortszeit) in dem Raumschiff „VSS Unity“ über New Mexico. Vor 50 Jahren gründete er sein erstes Schallplatten-Unternehmen, heute ist er Raumfahrtpionier. „Ich war einmal ein Kind mit einem Traum, das zu den Sternen aufschaut. Jetzt bin ich ein Erwachsener in einem Raumschiff und schaue auf unsere schöne Erde“, sagte Branson während der drei Minuten, die er und seine Crew in Schwerelosigkeit zu Astronauten wurden.


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