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Mit dem IOC-Refugeeteam zu Olympia: „Inzing war die beste Entscheidung“

Der irakische Ringer Aker Al Obaidi erfüllt sich mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio einen Lebenstraum. Der 21-Jährige startet für das IOC-Flüchtlingsteam, in Inzing fühlt er sich „dahoam“.

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Aker Al Obaidi hofft auf den großen Wurf bei den Sommerspielen.
© gepa/Schönherr

Von Benjamin Kiechl

Inzing – Der Inn mit seiner reißenden Strömung ist für Aker Al Obaidi eine Kraftquelle. Bei seinem Lieblingsplatzl in der „Gaisau“ sitzend, lässt er den Blick in die Ferne schweifen. Von Inzing aus scheinen die Olympischen Spiele in Tokio noch fern. „Es ist echt schön hier, eigentlich will ich gar nicht wegfahren“, sagt Al Obaidi über seine neue Heimat. „Ich fühle mich sehr wohl, Inzing ist Familie, es war die beste Entscheidung in meinem Leben.“ Mit der Olympia-Teilnahme (ab 23. Juli) steht die nächste große Reise unmittelbar bevor.


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