Falscher Abschuss: Strafe für Landesjägermeister Larcher reduziert

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Der Landesjägermeister hat einen Bock geschossen.
© Die Fotografen/Lair

Innsbruck – Nicht, wie ursprünglich von der Bezirkshauptmannschaft verhängt, 600 Euro, sondern 500 Euro Strafe muss Landesjägermeister Anton Larcher dafür zahlen, dass er im Vorjahr in Zirl unberechtigterweise einen Gamsbock geschossen hat. Das Landesverwaltungsgericht hat damit zwar die Strafe reduziert, inhaltlich die Beschwerde Larchers aber als unbegründet abgewiesen.

Wie berichtet, hatte Larcher – er ist auch Gamswildreferent von Österreich – vergangenen Dezember einen Gamsbock der Klasse I geschossen, obwohl er dazu laut Abschussplan nicht berechtigt gewesen wäre. Larcher hatte bei der Verhandlung am Landesverwaltungsgericht Ende Juni sein Vorgehen damit gerechtfertigt, dass er einen Tag vor Ende der Jagdzeit für Gamswild keine passende Geiß entdeckt und sich bewusst dafür entschieden habe, ersatzweise einen Bock zu schießen. Genau das befand nun auch das Landesverwaltungsgericht für nicht zulässig. Die Unbescholtenheit Larchers wurde mildernd, der hohe Schuldgehalt als erschwerend gewertet. (np)

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