Notarzthubschrauber im Einsatz: Zwei Arbeiter bei Unfällen im Zillertal verletzt

Arbeitskollegen befreiten in Fügen einen 56-Jährigen, der mit dem Oberschenkel in einer Maschine eingeklemmt worden war. In Hochfügen stürzte ein 53-Jähriger bei Revisionsarbeiten sieben Meter in die Tiefe.

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Nachdem die Bergrettung den Verletzten Arbeiter ins Tal gebracht hatte, wurde er mit dem Rettungshubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen.
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Fügen, Kaltenbach – Zwei verletzte Männer mussten am Mittwochvormittag nach Arbeitsunfällen im Zillertal mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen werden.

Ein 53-Jähriger führte gegen 10 Uhr in der der Bergstation des Zillertal Shuttles in Hochfügen Revisionsarbeiten durch. Er hatte bereits die Wartung einer Führungsrolle des Liftseils beendet, als er plötzlich durch die Ausfahrtschneise rund sieben Meter auf den Schotterboden stürzte.

Wegen des schlechten Wetters konnte der Verletzte nicht mit dem Notarzthubschrauber geborgen werden. Mitglieder der Bergrettung Kaltenbach brachten den 53-Jährigen ins Tal. Anschließend wurde der Arbeiter nach Innsbruck geflogen.

Der 56-Jährige wurde nach dem Arbeitsunfall in Fügen mit dem Notarzthubschrauber abtransportiert.
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Arbeiter in Fügen eingeklemmt

Bereits zuvor war ein Rettunsghubschrauber in Fügen im Einsatz gewesen. Gegen 9.35 Uhr hatte ein 56-Jähriger in einer Firma ein blockiertes Brett in einer Maschine gelöst. Unmittelbar danach fuhr der Hubtisch nach unten, der Oberschenkel des Mannes wurde eingeklemmt.

Vier Arbeitskollegen befreiten den Mann und setzten danach die Rettungskette in Gang. Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. (TT.com)


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