Stadtseilbahn in Innsbruck: FI und NEOS wollen Chance nutzen

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Innsbruck – Überraschend ruhig ist es geblieben, nachdem vor wenigen Tagen die Machbarkeitsstudie einer Stadtseilbahn in Innsbruck präsentiert wurde. Als sinnvollste und umsetzbare Maßnahme haben die technischen Experten die Variante „Urbane Kabinenbahn Innsbruck“ als Verbindung von Innsbruck in das östliche Mittelgebirge präsentiert. Die Fraktionen NEOS und Für Innsbruck beantragen heute gemeinsam die Freihaltung der für eine Umsetzung notwendigen Flächen für die Trassenführung, damit das Projekt auch eine Chance auf Umsetzung erhält. „Wir begrüßen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und erhoffen uns breite Unterstützung auf allen politischen Ebenen“, sagt Wirtschaftsstadträtin Christine Oppitz-Plörer. Klubobmann Lucas Krackl sieht in der Bahn eine „Jahrhundertchance“.

„Für die Kombibahn innerhalb des Stadtgebiets müssen jetzt alle Vorkehrungen von Seiten der Stadt getroffen werden. Wenn man dieses Leuchtturmprojekt wirklich umsetzen will, muss man rechtzeitig Nägel mit Köpfen machen“, sagt NEOS-GR Julia Seidl. Bürgermeister Willi sei gefordert, mit GrundstücksbesitzerInnen in Verhandlungen zu treten, um die Trassenführung zu ermöglichen „und diese Bahn auf Schiene zu bringen“, sagt Seidl. (TT)


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