Imster SPÖ fordert Route für Rennräder im Bereich Holzleiten

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Die Rennradfahrer (hier im Gurgltal zwischen Tarrenz und Nassereith) sind durchaus mit bis zu 60 km/h auf Bundesstraßen unterwegs.
© Nowak

Obsteig, Imst – Seit dem Ende der Reisebeschränkungen für Tirol komme es wieder vermehrt zu Konfliktsituationen zwischen den Straßenradfahrern und dem motorisierten Verkehr, beklagt der Verkehrssprecher der Imster SPÖ, Daniel Schmid. Ein rennradtauglicher Radwanderweg, entlang der Fernpassroute zwischen Mötz und Nassereith, sei dringend notwendig, erklärt er in einer Aussendung.

„Es gibt einen gut ausgewiesenen Radwanderweg zwischen Mötz und Nassereith, der jedoch für Rennradfahrer aufgrund der Wegbeschaffenheit nicht geeignet ist. Daher fahren auch laufend Radfahrer auf der B189.“ Besonders an den Abschnitten Fronhausen-Obsteig und Obsteig-Holzleiten sei das Gefahrenpotenzial sehr hoch, da dort der Straßenabschnitt sehr steil und eng ist. „Ein Überholmanöver mit dem Pkw ist bei hohem Verkehrsaufkommen schon riskant.“ Wenn sich dann noch ein Radfahrer und ein 40-Tonner begegnen, sei das für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich, so Schmid. In der Fernpassstrategie sei lediglich die Verbesserung der Radinfrastruktur entlang des Radwegs „Via Claudia Augusta“ vorgesehen. Das Mieminger Plateau werde nicht berücksichtigt.

„Als SPÖ fordern wir die Asphaltierung bzw. Anpassung der Linienführung des Radweges zwischen Mötz und Nassereith sowie eine Verbesserung der Beschilderung und damit einhergehend ein abschnittsweises Fahrradfahrverbot auf der B189.“

„Wir sind bei Radwegplanungen sehr großzügig“, erklärt Robert Zach von der Landesbaudirektion. Allerdings gebe es bei Asphaltierungen oft Probleme mit Ansprüchen des Umweltschutzes. Der Imster TVB-Obmann Paul Auderer bezweifelt, ob sich Straßenradler, die mit 60 km/h unterwegs sind, auf enge, kurvige Radwege mit Genussradlern und Kindern drängen lassen. (TT, pascal)

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