Vorarlberg schneidet bei Öffis und Rad besser ab als Tirol

  • Artikel
  • Diskussion
Tempo 30 in der Stadt, aber auch in Landgemeinden soll man laut VCÖ den Menschen das „Zu-Fuß-Gehen“ schmackhafter machen.
© Kristen

Innsbruck – Österreich müsse sich „auf allen Ebenen“ mehr anstrengen, um die Klimaziele zu erreichen, sagt Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich, VCÖ. Es brauche eine ökosoziale Steuerreform, die die Bundesregierung endlich auf den Weg bringen möge, und ein Ende des Dieselprivilegs. Also die steuerliche Begünstigung, wenn man Diesel tankt. Österreich baue zudem noch viel zu viele Straßen, statt in die Bahn zu investieren. Und nicht zuletzt: Österreich ist geradezu Europameister im Flächenverbrauch.

Auf Bundesländer-Ebene sieht der VCÖ in allen Bundesländern Nachholbedarf, was den Ausbau von Öffis in den ländlichen Gebieten und Radwegen im Allgemeinen angeht. Tirol lobt Gratzer deshalb, weil die Öffi-Jahreskarte mit Car-Sharing-Modellen verbunden ist, Vorreiter sei jedoch Vorarlberg. „Jede Straßensanierung wird genützt, um Radwege zu optimieren oder zu bauen.“ Das Ländle verfüge über ein besonders dichtes Angebot an Öffis, welche sowohl nachts als auch an Wochenenden gut vertaktet seien. Neben dem Rad setzt der VCÖ auf Zu-Fuß-Gehen. Das soll auch durch Tempo 30 in Städten und am Land den Menschen schmackhafter gemacht werden. (aheu)

10x Wanderausrüstung zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte