Viel Regen, aber auch Jubel: Kopp in Telfs erstmals weiter

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Der Tiroler Sandro Kopp jubelte gestern im Telfer Regen.
© Kristen

Von Robert Ullmann

Telfs – Auftrocknen, einsanden, abziehen. Immer wieder. Auf allen Courts am Birkenberg. Keine leichte Arbeit für die Helfer des TC Telfs, um für das ITF-Tennisturnier beste Bedingungen zu schaffen. „Belohnt“ mit durchaus respektablem Tennissport, vor allem mit dem Aufstieg der beiden Telfer Hoffnungsträger Mick Veldheer und Sandro Kopp in die 2. Hauptrunde.

Dabei ging bei Sandro Kopps Erstrundenmatch gegen den Qualifikanten Francisco Vittar (ARG) gegenüber vorherigen Begegnungen der Spielfluss locker von der Hand des 21-Jährigen. Der Kramsacher überwand nach einem „Energieverlust“ aufgrund vieler Reisen und Matches zuletzt sein kurzfristiges Leistungstief, gewann 6:2, 6:3 und erreichte in Telfs erstmals die zweite Runde des ITF-Turniers. Und die Erleichterung war nach dem erfolgreichen Matchball unüberhörbar. „Ich habe mein Vorhaben, offensiv und druckvoll zu spielen, umgesetzt“, freute sich der Dahlbo-Schützling.

In der 2. Runde trifft Kopp heute (2. Match nach 9.30 Uhr) auf Gonzalo Lama. Der Chilene gewann gegen den in Belgrad bei Janko Tipsarevic trainierenden Aleksandar Tomas (Oetz) 6:3, 6:1. Der 18-jährige Tiroler, der den Auftritt in Telfs unter das Motto „Gut spielen und Erfahrung sammeln“ stellte, bezog von dem auf Nummer vier gesetzten und zehn Jahre älteren Gonzalo Lama die erwartete und sicher für den weiteren Karriereverlauf lehrreiche Niederlage. Chancen, wie im Jahr 2019 ins Viertelfinale aufzusteigen, werden Mick Veldheer (Telfs) in der Begegnung gegen Ionut Apostol (ROU) eingeräumt, der die Nummer 1, Jeroen Vanneste (BEL), besiegte. Auch Gerald Melzer ist nach dem 6:4, 6:2 eine Runde weiter. Ausgeschieden ist dagegen der Telfs-Sieger 2017, Lenny Hampel.

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