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Bildungsminister Faßmann streicht Boni für Tiroler Landeslehrer

ÖVP-Landesrätin Palfrader ist sauer auf ÖVP-Minister Faßmann, weil der in Länderkompetenzen eingreife. Die Gewerkschaft spricht von Eskalation.

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Insgesamt hätten Tirols 500 Schulleiterinnen und Leiter 120.000 Euro zu Schulschluss bekommen sollen. Daraus wurde nichts.
© imago

Von Anita Heubacher

Innsbruck – 500 Schulleiterinnen und Schulleiter in Tirol hätten insgesamt 120.000 Euro als Bonuszahlung bekommen sollen. Pro Kopf und Nase wären das Boni in der Höhe von maximal 327 Euro brutto einmalig gewesen. Grundlage für diese Anerkennung ist der Bagatell-Erlass aus dem Jahr 1985. Es ist also bereits gängige Praxis, dass die Bildungslandesräte am Schulende bestimmen, wer die Boni-Zahlungen erhält.

ÖVP-Bildungslandesrätin Beate Palfrader wollte heuer allen 500 SchulleiterInnen in Tirol abgestuft etwas zukommen lassen, doch der Bund klappte die Geldbörse zu. Parteikollege Bildungsminister Heinz Faßmann bestimmte Mitte Juli, dass die Länder ohne Zustimmung des Bundes gar nichts zu verteilen hätten, um dann den Punkt der Besoldung ganz zu streichen. Man müsse sparen.


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