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Geringe Impfquote in Tirol – Gemeinden aktiviert

Mit einer Initiative in Gemeinden will das Land Impfquoten steigern. In Spiss sind nur 28 Prozent geimpft.

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57 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler haben bisher eine Erstimpfung erhalten.
© Thomas Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Delta-Variante des Coronavirus gibt derzeit das Tempo bei den Ansteckungen vor, zugleich stagniert die Impfquote. Für Mittwoch hat das Gesundheitsministerium nur 73.648 neue Impfungen gemeldet – ein Rückgang um 20.000 gegenüber der Vorwoche. Besonders auffällig ist der Befund bei den Erstimpfungen: Binnen sieben Tagen gab es durchschnittlich nur knapp 17.000 „Erststiche“ pro Tag.

Tirol ist hier keine Ausnahme, vor allem in der jüngeren Bevölkerungsgruppe der 12- bis 19-Jährigen benötigt es im Land einen regelrechten Impfturbo. Das sagt Landesgesundheitsdirektor Thomas Pollak gegenüber der TT. Erst knapp 25 Prozent sind in dieser Alterskategorie geimpft. „Mit einem noch niederschwelligeren Angebot wollen wir die jungen Menschen zur Impfung ermuntern“, sagt Pollak. In den nächsten Tagen und Wochen wird sich das Land noch breiter aufstellen.


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