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Wirbel um Kopftuch bei Gericht in Innsbruck

Eine Frau soll von einem Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma am Eingang des Innsbrucker Bezirksgericht angeschrien und beleidigt worden sein.

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Innsbruck – Plötzlich sei der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, welcher am Eingang zum Innsbrucker Bezirksgericht Dienst versah, laut geworden. „Er hat meine künftige Schwiegermutter, die mich zu einem Termin begleitet hat, angeschrien. Und ihr gesagt, dass ihr Kopftuch im Haus verboten ist, und sie deshalb nach draußen verwiesen.“ So schildert Frau K., die anonym bleiben möchte, einen Vorfall, der Anfang vergangener Woche passiert sein soll. „Sie kommt eigentlich aus der Türkei, besitzt aber seit 35 Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft. Als das passierte, war sie total aufgelöst und hat geweint.“


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