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20.000 Euro als Anreiz für ein Freizeitwohnsitzverbot vom Land Tirol

Land fördert Änderung von Raumordnungskonzepten: 330-Betten-Grenze, Aus für Freizeitwohnsitze und Vorbehaltsflächen für Wohnbau als Voraussetzung.

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Eckpfeiler der neuen Richtlinie ist die Ausweisung von Vorbehaltsflächen für den sozialen Wohnbau. Damit soll der Grundstücksankauf finanziell leistbar gemacht werden.
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Von Peter Nindler

Innsbruck – Es ist ein Beschluss der schwarz-grünen Landesregierung, der eine klare Richtung vorgibt: Die Tiroler Gemeinden sollen bei der Einziehung der vom Land geforderten Obergrenze von 300 Betten in Großbeherbergungsbetrieben unterstützt werden. „In derselben Systematik soll eine vorzeitige Bestandsanalyse durch die Gemeinde, welche zur Ausweisung von Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau und damit zum Verbot der Schaffung von Freizeitwohnsitzen führt, zu 100 Prozent vom Land Tirol gefördert werden“, heißt es in der am vergangenen Dienstag verabschiedeten Richtlinie.


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