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Stimmenzauber und faszinierende Opernwelten

Am Dienstag starteten die 45. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Ein Blick hinter die Kulissen im Haus der Musik Innsbruck verrät, dass die Proben auf Hochtouren laufen.

Margherita Maria Sala, Olivier Gourdy und Julie Goussot (v.l.) begeisterten im vergangenem Jahr beim Cesti-Wettbewerb und sind nun in den Opernproduktionen zu erleben.
© Nesi, Xavier M, Beck

Die eindrucksvollen Bühnenbilder stehen schon, die Dekoration wird aufgebaut, die letzten Requisiten erhalten ihren Feinschliff und eine bis dato noch nie dagewesene Zuschauertribüne wird gerade errichtet. Die Opernproduktion „Idalma“ geht über die Bühnenbretter des Großen Saals im Haus der Musik Innsbruck, da das Tiroler Landestheater aufgrund von Bauarbeiten diesen Sommer leider nicht bespielt werden kann. Beste Sicht auf die Bühne ist also von jedem Sitzplatz aus garantiert und – passend zum diesjährigen Leitmotiv der Innsbrucker Festwochen – erhalten die Zuseher*innen somit eine neue „Perspektive“ auf das Operngeschehen.

Meisterblockflötistin und Dirigentin Dorothee Oberlinger steht am Dirigentenpult bei der „Pastorelle en musique“.
© Stefan Gloede

Bei den Proben gibt Regisseurin Alessandra Premoli den Protagonist*innen genaue Anweisungen, in der Schneiderei werden die Kostüme angepasst, die anschließend den Solist*innen auf den Leib geschnitten werden, und in der Garderobe wird noch einmal Hand an die Perücken und die Masken gelegt. In den einzelnen Proberäumen singt und klingt es. Die musikalische Leitung bei „L’idalma overo Chi la dura la vince“ hat Festwochen-Intendant Alessandro De Marchi inne. Mit den Sänger*innen und dem Innsbrucker Festwochenorchester geht er die musikalischen Ensembles, die voll von instrumentalem Reichtum sind und brillante und kraftvolle Arien enthalten, genau durch.

Idalma

06., 10., 12., 16.08. (18.30 Uhr) & 08., 14.08. (15.00 Uhr),

Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal

Blick hinter die Kulissen

Ein paar Schritte entfernt, in den Kammerspielen, versammeln sich die Finalist*innen vergangener Cesti-Wettbewerbe um Regisseurin Jean Renshaw, die eine spritzig-turbulente Aufführung von Johann Matthesons „Boris Goudenow“ im Rahmen der Barockoper:Jung auf die Bühne bringen wird. Überall packen fleißige Helfer mit an, damit am Ende jedes noch so kleine Detail im richtigen Scheinwerferlicht auf der Bühne erstrahlt. Musikalisch leitet der renommierte Cembalist und Dirigent Andrea Marchiol die Sänger*innen und das Concerto Theresia. Das Libretto von „Boris Goudenow“ gleicht einem Krimi und ist mit politisch-amourösen Verwicklungen konfliktgeladen – nicht umsonst musste das Werk fast 300 Jahre auf seine Uraufführung warten.

Boris Goudenow

19., 20., 22., 24.08. (20.00 Uhr),

Haus der Musik Innsbruck, Kammerspiele

Eine romantisch arkadische Bühnenlandschaft mit barocker Gestik und Mimik erwartet die Besucher*innen in Georg Philipp Telemanns „Pastorelle en musique“. Die Koproduktion mit den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci enthält allerhand emotionale Turbulenzen, die auf eine Doppelhochzeit zusteuert, aber am Ende doch ein Happy End bereithält. Eine herausragende Sängerbesetzung, der auch die Innsbrucker Cesti-Wettbewerbsgewinnerin Marie Lys angehört, und das virtuose Ensemble 1700 unter der Leitung der Telemann-Preisträgerin Dorothee Oberlinger bescheren den Innsbrucker Festwochen somit eine weitere Opern-Kostbarkeit ab dem 23. August.

Pastorelle en Musique

23., 25., 26.08. (20.00 Uhr),

Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal

Jetzt Tickets sichern

Tickets für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen:

Online: www.altemusik.at

Hotline: +43 512 52074-504

Haus der Musik Innsbruck: Universitätsstraße 1/Haupteingang, 6020 Innsbruck

Innsbruck Information: Burggraben 3, 6020 Innsbruck; Ticket Gretchen App


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