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Kunst-Stoff gegen Plastik-Berge: Umweltaktivisten ziehen durch Tirol

Kostümierte Umweltaktivisten wandern derzeit von München über die Alpen nach Venedig. Gestern erreichten sie Tirol. Ihr Plan ist, auf Gefahren synthetischer Materialien hinzuweisen.

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Die Verkleidungen der Aktivisten sollen einen Baum, ein Korallenriff und Meerestiere darstellen.
© Impact Revolution

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Am Rücken der drei jungen Frauen, die gestern am Karwendelhaus in Scharnitz eintreffen, baumeln bunte Streifen aus Plastik. Sie sind verkleidet – als Korallenriff, Baum und Fisch. Die Kostümierten sind vergangenes Wochenende in München gestartet, wollen binnen 35 Tagen, die Alpen querend, nach Venedig wandern. Die Aktion soll auf die Gefahren des überbordenden Kunststoff-Verbrauchs hinweisen.

Florence Dejardin ist Teil und zugleich Sprecherin dieser Gruppe, die sich aus Mitgliedern von „Impact Revolution“ zusammensetzt. „Wir sind ein umweltaktivistischer Verein, der aus rund 40 Menschen besteht und seinem Protest auf kreative Art und Weise Ausdruck verleihen will“, sagt sie. Eben auch mit den Verkleidungen, die „mit ganz viel Liebe und Arbeit gebastelt wurden. Ziel ist es, dass wir die Aufmerksamkeit auf die extrem exzessive Plastiknutzung weltweit lenken“, meint Dejardin.


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