Verbrenner: Lotus Emira steht noch in Traditionspflicht

Lotus will sich alternativen Antrieben annähern, das neueste Produkt zählt jedoch noch auf Verbrenner.

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Weniger als 4,5 Sekunden sind erforderlich, um den Emira von null auf 100 km/h zu beschleunigen. Das Höchsttempo liegt bei 290 km/h.
© Lotus

Hethel – Vor wenigen Tagen enthüllte die Geely-Tochermarke ihren neuesten Sportwagen, den Emira. Der soll das Erbe von Elise, Exige und Evora übernehmen, also mit Leichtgewicht brillieren und höchsten Fahrspaß garantieren. So dürfte es die echten Lotus-Fans freuen, dass der Emira noch mit klassischen Verbrennungsmotoren an den Start gehen wird, zunächst sogar mit einem 3,5-Liter-V6-Benziner, der bis zu 400 PS verspricht. Die Fahrleistungen sind entsprechend – weniger als 4,5 Sekunden vergehen, bis der Emira von null auf 100 km/h beschleunigt, und bis zu 290 km/h schnell kann er sein. Das 4,41 Meter lange, 1,89 Meter breite und nur 1,23 Meter hohe Modell verfügt über einen Radstand von 2,58 Metern und ein Gewicht von rund 1,4 Tonnen. Dass der Emira nicht mehr auf die Waage bringt, liegt unter anderem daran, dass die Karosserie aus Aluminium besteht.

Im Sommer 2022 folgt der nächste Schrit: Dann will Lotus einen Zweiliter-Vierzylinder-Benzinmotor verwenden, der von Mercedes-AMG (mit-)entwickelt wurde. Derartige Aggregate leisten in kompakten AMG-Fahrzeugen übrigens mehr als 400 PS. Lotus wird den Emira im britischen Hethel fertigen und sieht zunächst einmal sechs Außenlackierungen (Hethel Yellow, Shadow Grey, Magma Red, Nimbus Grey, Dark Verdant und Seneca Blue) vor. (hösch)

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