Vor Start der Regionalliga Tirol: Sie scharren mit den Hufen

Am kommenden Freitag startet die Regionalliga Tirol. Imst will in die „Top vier“, FC Kufstein verpflichtete Dominik Stroh-Engel.

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Trainer Herbert Ramsbacher (Mitte) und seine Imster Neuzugänge freuen sich auf den Start.
© Zangerl

Imst – „Bei diesem Aufwand ist unser Ziel Top sechs, aber wir wollen in die Top vier, das wäre ein Riesenerfolg“, sagte Imst-Trainer Herbert Ramsbacher am Donnerstag bei der Präsentation des SC Imst. Damit sind die Fronten klar abgesteckt, wenn die mit bekannten und neuen Namen bestückte Imster Elf am Sonntag, 25. Juli, um 11 Uhr in Stams gegen den FC Wacker Innsbruck Amateure die Punktejagd in der TT.com-Regionalliga in Angriff nimmt.

Mit Armin Hamzic (Ex-Wacker), Marko Jovljevic (Telfs), Juan Batlle Pascual (Zams) und Kevin Tilg (Nachwuchs) wurde das Einkaufsprogramm komplettiert. Schon zuvor waren im Frühjahr Neue (Oberortner, Markovic, Leitner, Stigger) zu den Imstern gestoßen. Die Erwartungen sind sehr groß. „Die Vorbereitungsspiele (u. a. Dornbirn und SW Bregenz, Anm.) verliefen fast schon zu gut“, meinten Armin Hamzic und Kapitän Rene Prantl im TT-Gespräch. Trainer Ramsbacher freut sich, dass der bereits sehr gute Kader mit dem Quartett Hamzic, Jovljevic, Pascual und Tilg nochmals eine Qualitätssteigerung erfahren hat. Für die neue Regionalliga-Saison mit zwölf Teams erwartet der Imst-Coach eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, wobei Imst zur ersten Gruppe mit Schwaz, Kitzbühel, Wörgl, Kufstein und Reichenau zählen sollte.

Apropos Schwaz: Der Cupsieger hat sich unter anderem mit den beiden Wattenern Benni Pranter und Sandro Neurauter verstärkt. Für Tore soll indes ein alter Bekannter sorgen: Rahman Jawadi – zuletzt bei Zweitligist Steyr – stürmt künftig für die Knappenstädter.

Beim FC Kitzbühel verstärkt unter anderem der Ex-Wörgler Dejan Kostadinovic die Innenverteidigung, dafür ging Anführer Bojan Margic den umgekehrten Weg. Der Meister der abgebrochenen Vorjahressaison muss aber noch „konstanter werden“, wie Trainer Bernhard Hanser betonte.

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Wie immer ein Kandidat für ganz vorne scheint auch der SV Wörgl mit Ex-Profis wie Drazen Kekez oder Sascha Wörgetter.

Einen Edel-Routinier sichert sich indes der FC Kufstein mit dem 35-jährigen Angreifer Dominik Stroh-Engel, der 22-mal in der deutschen Bundesliga auflief und in 49 Zweitligaspielen 11 Tore erzielt hat. Fast alles beim Alten blieb indes bei der Reichenau, die wie immer schwer zu schlagen sein wird. Mit Joshua Ndukwu gibt’s aber bereits einen neuen Angreifer. Mit vielen Youngsters (teilweise auch aus anderen Bundesländern) greift Wacker II an, jung kommt auch die WSG II daher.

Eine komplizierte Spielzeit wartet auf den verjüngten SV Telfs. Noch schwieriger könnte es für den im vergangenen Jahr abgeschlagenen SV Hall sowie die Aufsteiger SV Fügen (mit Neo-Angreifer Marco Told) und SVI werden. (tz, t.w.)


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