Diskussion um umstrittenen Gedenkstätte in Imst im Sommer

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Am 19. Mai 1945 wurden hier im Putzenwald bei Imst drei SS-Mitglieder von Amerikanern erschossen.
© Stillebacher-Heltschl

Imst – Wie soll die Stadt Imst mit der umstrittenen Gedenkstätte für drei erschossene SS-Mitglieder im Putzenwald umgehen? Mit dieser Frage sind nun die Leiterin des Museums im Ballhaus, Sabine Schuchter, sowie die Gruppe „Erinnerungskultur“ rund um Barbara Stillebacher-Heltschl und Andreas Wohlfarter betraut. Elf Tage nach Kriegsende waren die drei Männer (Totenkopf- und Waffen-SS) ohne Prozess von Amerikanern am 19. Mai 1945 erschossen worden. BM Stefan Weirather erwartet bis Herbst Vorschläge, die von Entfernung bis Zusatztafel reichen können. Schuchter schließt eine völlige Entfernung, wie sie nun von den Grünen gefordert wird, ab: „Das löscht Geschichte aus“, ist sie für eine Aufarbeitung.

Weirather schließt eine generelle Aufarbeitung der NS-Zeit in Imst nicht aus – die würde aber wohl zwei Jahre in Anspruch nehmen. (pascal)


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