Wechsel nach Darmstadt: Celic nützte das Sprungbrett WSG Tirol

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Im defensiven Mittelfeld bekommt Thanos Petsos nach dem Abgang von Nemanja Celic (l.) einen neuen Partner.
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Von Wolfgang Müller

Wattens – Was sich in den letzten Tagen ohnehin abzeichnete, ist seit gestern amtlich – Nemanja Celic verlässt die WSG Tirol und übersiedelt in die zweite deutsche Bundesliga. Beim SV Darmstadt unterzeichnete der 22-Jährige einen gut dotierten Dreijahresvertrag und wird in Zukunft gegen so namhafte Clubs wie den HSV, Werder Bremen und Schalke spielen. „Ich hatte mit der WSG ein sehr erfolgreiches und schönes Jahr. Auch wenn ich mich auf die neue Aufgabe natürlich freue, fällt der Wechsel alles andere als leicht. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Darmstadt“, ließ der Mittelfeldspieler per WSG-Aussendung ausrichten.

Stefan Köck bewertet diesen Transfer pragmatisch: „Einerseits ist es eine Auszeichnung für die WSG, wenn sich Spieler bei uns so ins Rampenlicht spielen. Aus sportlicher Sicht schmerzt sein Abgang natürlich. Der Abschied fällt ihm ebenso schwer wie uns. Ich hoffe, dass er demnächst die zweite deutsche Liga rockt“, so der WSG-Manager, dem sehr wohl bewusst ist, dass man als WSG praktisch machtlos ist, wenn die zweite deutsche Bundesliga anklopft. Außerdem wäre Celics Vertrag im Sommer 2022 ohnehin ausgelaufen. So können sich die Wattener über eine einträgliche Ablöse freuen. „Nemos“ Nachbesetzung soll zügig über die Bühne gehen. „Aber Schnellschuss machen wir keinen. Es muss auch nicht zwingend das defensive Mittelfeld sein“, hat Köck junge Österreicher mit Perspektive im Transfer-Visier.

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