Politfilmfestival 2021 in Innsbruck: Auftakt im September im Freien

  • Artikel
  • Diskussion

Innsbruck – Mit einem Open-Air-Special blickt das Innsbrucker Politfilmfestival auf sein in den September verschobenes Hauptprogramm für 2021. Das Festival steht heuer ganz im Zeichen von Macht und Politik. Dazu passt auch der erste Freiluft-Filmabend am kommenden Freitag, 23. Juli: Im Innsbrucker Rapoldipark wird der rumänische Dokumentarfilm „Colectiv – Korruption tötet“ von Alexander Nanau gezeigt.

Der Titel spielt auf den Brand im Bukarester Club „Colectiv“ an, der Auftakt für einen beispiellosen Skandal ist. Insgesamt 180 Menschen starben, etliche auch später aufgrund desaströser Verhältnisse in den rumänischen Krankenhäusern. Der 2019 entstandene Film lässt JournalistInnen, Whistleblower und Brandopfer zu Wort kommen. „Colectiv“ hatte bei den Filmfestspielen in Venedig 2019 Premiere.

Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion werden der Investigativjournalist Ashwien Sankholkar und Martin Kreutner, der bis 2010 u. a. Leiter der österreichischen Anti-Korruptionsbehörde war, das Festivalthema näher erörtern. Der Eintritt für die gesamte Veranstaltung ist frei.

Das eigentliche Festival findet dann von 13. bis 15. September im Leokino statt. Alle Infos: politfilmfestival.at (TT)


Kommentieren


Schlagworte