Kufsteiner Wein 2020 heißt Koasa-Tröpferl

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Leopold Groiß (Vize-BM Langenlois), Michael Gruber (Winzer), Arthur Lang (Weinpate) mit seiner Ehefrau Adriana und BM Martin Krumschnabel (v. l.) präsentieren die erste Flasche des Koasa-Tröpferls.
© Stadtmarketing Kufstein

Kufstein – Das ist eine Besonderheit für eine Tiroler Stadt: Kufstein hat seinen eigenen Wein, den Kufwein. Die Gemeinde Langenlois spendiert der Festungsstadt aufgrund der Städtepartnerschaft alljährlich einen Teil der Lese von einem ihrer Weinberge. Der ist passenderweise unterhalb des so genannten „Kufstein-Platzls“ in Langenlois gelegen, eines Geschenks der Festungsstadt an die Niederösterreicher.

Die Weinstöcke für den Kufwein, ein typischer Grüner Veltliner, werden von Michael Gruber und seiner Familie bewirtschaftet. „Das gelbfruchtige Spiel, der feine Honigblütenduft mit den reifen Aromen machen den Kufwein 2020 zu einem freudigen Trinkereignis. Die kühle Lesezeit im Oktober macht ihn zu einem typischen Langenloiser“, freut sich der mehrfach ausgezeichnete Winzer.

Kürzlich war es wieder so weit, das erste Gläschen Wein dieser Lese mit dem Namen Koasa-Tröpferl wurde auf der Festung Kufstein verkostet. Bürgermeister Martin Krumschnabel konnte dazu neben Winzer Michael Gruber und Weinpate Alt-Gemeinderat Arthur Lang viele Ehrengäste begrüßen.

Entsprungen ist die Städtepartnerschaft zwischen Kufstein und Langenlois aus einer Katastrophe: 2002 standen die Menschen im Kamptal und der Stadt Langenlois durch zwei aufeinanderfolgende Hochwasserkatastrophen unvermittelt vor dem Nichts. Eine österreichweite Hilfswelle war die Folge und auch die Kufsteiner waren mit zur Stelle. Nicht nur mit Geldleistungen, sondern auch mit Arbeitskräften. Aus dieser Hilfsaktion entstand im Jahre 2012 die Städtepartnerschaft

Eine kleine Anzahl der Flaschen des Koasa-Tröpferls können beim Festungsshop und der Brennerei Kronthaler in Kufstein erworben werden. (TT, wo)


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