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Strafe für Covid-Verstoß: Schwazer Hecherhaus-Wirt bleibt wehrhaft

Wolfgang Schulze-Boysen, der Wirt des Schwazer Hecherhauses, steht vor Gericht, weil er eine Strafe wegen Verstoßes gegen eine Corona-Verordnung nicht zahlt.

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Symbolfoto.
© HELMUT FOHRINGER

Von Angela Dähling

Schwaz – Abwarten und weiter ärgern. Das ist derzeit die Devise beim Hecherhaus-Wirt Wolfgang Schulze-Boysen, genannt „Wuf“. Der engagierte Schwazer Hüttenwirt ist wie berichtet juristisch dagegen vorgegangen, dass ihm laut Corona-Verordnung der Verkauf von Speisen und Getränken zum Mitnehmen verboten wurde.

Bis Weihnachten war das beim Hecherhaus, das am Start einer Rodelbahn liegt, möglich. Dann änderten sich mit dem Beginn des Skibetriebs die Verordnungen: Weil das Hecherhaus am Skigebiet liegt und über keine Straßenanbindung verfügt, wurde Schulze-Boysen von der Bezirkshauptmannschaft wegen des weiterhin bestehenden Take-away-Angebotes gestraft: 3300 Euro sollte er laut Bescheid vom 14. April zahlen.


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