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Scharfe Kontrollen von Freizeitwohnsitzen in Tirol sollen gekippt werden

Rund um die Überprüfung von Freizeitwohnsitzen kündigt sich ein pikanter Streit zwischen Anwälten und Politik an.

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16.200 genehmigte Freizeitwohnsitze gibt es in Tirol, in Seefeld beträgt der Anteil 24 Prozent.
© Böhm

Von Peter Nindler und Max Strozzi

Innsbruck – Die Geschichte beginnt in Ellmau am Wilden Kaiser, sie könnte sich in den nächsten Wochen aber über das ganze Land ausbreiten. Schließlich geht es um die jüngst gesetzlich verschärften Kontrollen von Freizeitwohnsitzen in Tirol. Die schwarz-grüne Landesregierung fordert die Gemeinden auf, gegen die Flut an illegalen Ferienimmobilien vorzugehen. In Ellmau wurden in den vergangenen zwei Jahren rund 100 Verdachtsfälle gemeldet, zuletzt schloss sich die Gemeinde einem vom Land finanziell unterstützten Kontrollverbund mit Reit bei Kitzbühel und Going an. Auch St. Johann, Oberndorf und Kirchdorf bilden einen solchen. Allerdings sehr zum Missfallen von Anwälten und Immobilienmaklern. Und die machen jetzt gegen die Kontrollen mobil.


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