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Franzobel im TT-Interview: „Ein Autor ist immer auch Eroberer“

In „Die Eroberung Amerikas“ erzählt Franzobel von kolonialem Grauen und versuchter Wiedergutmachung. Morgen präsentiert er den Roman in Innsbruck. Die TT hat vorab mit ihm gesprochen.

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Franz Stefan Griebl alias Franzobel zählt zu den profiliertesten und produktivsten österreichischen Gegenwartsautoren.
© Julia Haimburger.

Ihr Roman „Die Eroberung Amerikas“ erschien Anfang des Jahres. Vor Publikum präsentieren können Sie ihn erst jetzt. Sind Ihnen Veranstaltungen abgegangen?

Franzobel: Teilweise gab es Online-Veranstaltungen als etwas fleischlosen Ersatz. Das Publikum hab’ ich vermisst, die Reaktionen während der Lesungen, die Gespräche danach. Gleichzeitig sind Lesungen aber auch etwas, das einen aus dem Arbeitsprozess reißen kann. Sagen wir es so: Ich seh’s mit etwas gemischten Gefühlen.

Im Zentrum des Romans steht der spanische Eroberer Ferdinand Desoto. Wie sind Sie auf ihn gestoßen?


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