Nach Unwettern in Tirol: Hinterste Ötztalstraße weiterhin gesperrt

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Das Auffangbecken am Dienstag – inzwischen ist es voll.
© Land Tirol

Sölden – Obergurgl und Hochgurgl bleiben von der Außenwelt isoliert. Die medizinische und Lebensmittel-Versorgung vor Ort sind allerdings sichergestellt. Grund sind nach wie vor die Massenbewegungen oberhalb der Leckgalerie und der Klammgalerie, die inzwischen sogar die Einstellung der Aufräum- und Sicherungsarbeiten notwendig gemacht haben. Experten arbeiten derzeit neue Lösungen bzw. Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit im betroffenen Straßenabschnitt aus. „Es ist eine offene Diskussion“, erläutert Johannes Monz vom Baubezirksamt Imst, der mit Landesgeologin Petra Nittel-Gärtner vor Ort ist.

In den frühen Mittwochmorgenstunden war im Anrissbereich des Felssturzes erneut eine große Mure mit Felsblöcken abgegangen, schildert Nittel-Gärtner. Seitdem lösen sich laufend weitere Muren sowie Geröll und haben das Auffangbecken aufgefüllt. Die damit verbundene Gefährdung für die Mannschaften ist zu groß geworden ist, die Arbeiten müssen vorübergehend eingestellt werden, bis eine Beruhigung eintritt und die weitere Vorgangsweise ausgearbeitet ist. (TT)


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