Paragleiter trudelte in Westendorf zu Boden, Wanderin stürzte in Sölden

Wegen zwei Alpinunfällen mussten am Donnerstag in Tirol Hubschrauber aufsteigen. In Westendorf verlor ein 60-Jähriger die Kontrolle über seinen Gleitschirm. In Sölden stürzte eine Wanderin.

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(Symbolfoto)
© Thomas Böhm

Westendorf, Sölden – Zu zwei Rettungseinsätzen ist es am Donnerstagnachmittag in den Tiroler Bergen gekommen. Gegen 16 Uhr wollte ein Mann mit seinem Paragleitschirm beim Landeplatz der Talstation Alpenrosenbahn in Westendorf landen. Dann klappte jedoch eine Seite des Segels ein. In welcher Höhe sich der 60-Jährige zu diesem Zeitpunkt befand, ist nicht geklärt.

Der Gleitschirm des Deutschen begann, sich spiralförmig zu drehen. Der Paragleiter stürzte mit dem Füßen voraus zu Boden und schlug hart auf dem Schotterplatz auf. Der Verletzte wurde erstversorgt und dann mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen.

Kurz zuvor, gegen 14.25 Uhr, flog ein Hubschrauber nach Sölden. Dort war eine Dänin auf dem Wanderweg neben der Gletscherstraße gestürzt. Die 30-Jährige wurde ins Krankenhaus Zams geflogen. Bei beiden Verletzten ist nicht bekannt, wie schwer sie sich verletzten. (TT.com)

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