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Der Katastrophenfonds Österreichs ist prall gefüllt, aber reicht er?

450 Mio. Euro an Bundesmitteln stehen für Finanzhilfen nach Schäden im Katastrophenfall bereit. Nicht ausreichend, findet Tirols SPÖ-Chef Dornauer.

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Eine Spur der Verwüstung in Hallein. Betroffene sollten die Schäden ausreichend dokumentieren.
© zeitungsfoto.at

Von Jasmine Hrdina

Innsbruck, Wien – Die Aufräumarbeiten laufen auch Tage nach den Überflutungen im Tiroler Unterland und in Hallein in Salzburg weiter auf Hochtouren. Die (Sach-)Schäden werden erst nach und nach greifbar – der Bund hat bereits Unterstützung aus dem Katastrophenfonds zugesagt. Dieser ist mit 450 Mio. Euro gut gefüllt, hieß es gestern aus Wien. Finanzminister Gernot Blümel verspricht rasche Hilfe für die Geschädigten. „Die Bilder aus Teilen Österreichs und besonders aus Hallein oder dem Tiroler Unterland machen mich betroffen und schockiert. Wir werden daher alles in unserer Macht Stehende tun, um den Betroffenen vor Ort zu helfen.“ An den finanziellen Mitteln werde es „sicher nicht scheitern“, teilte Blümel gestern in einer Aussendung mit. Entsprechende Anträge können bei den jeweiligen Gemeinden eingebracht werden, man rechnet derzeit mit 2500.


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