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Dem Notarzt Grenzen gesetzt: Engpass im Bezirk Kufstein befürchtet

Bayerische Mediziner müssen am Schlagbaum umdrehen. Lücken in der Versorgung im grenznahen Gebiet befürchtet. Auslöser ist eine fehlende Vereinbarung der Staaten.

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Notärzte werden bei ihren grenzüberschreitenden Einsätzen gebremst.
© iStock

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Für Michael Bracht, Obmann der Notarztgruppe Kiefersfelden, ist die Situation komplett unverständlich und frustrierend. „Wir würden gerne helfen, zum Wohl des Patienten, aber wir dürfen nicht mehr nach Tirol fahren.“ Bislang stand der Notarztwagen in Kiefersfelden als Reserve bereit. Für den Fall, dass die beiden im Bezirk Kufstein stationierten Notarztfahrzeuge unterwegs sind, wurde auf die Kieferer Kollegen zurückgegriffen. Zwar gibt es im Bezirk Kufstein auch einen Notarzthubschrauber, „aber wie der in der Kufsteiner Innenstadt landen soll, schau ich mir an“, sagt Gerhard Czappek, Chef des Arbeitersamariterbundes. Er befürchtet, dass es zu Lücken in der Versorgung kommen könnte.


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