WSG Tirol lädt gegen die Admira wieder zum Debütantenball

Dem neuformierten Team der WSG Tirol schlägt heute (17 Uhr/TT.com-Live-Ticker) im Tivolistadion beim Bundesliga-Saisonauftakt gegen die Admira die Stunde der Wahrheit. Einige atmen dabei erstmals Oberhaus-Luft.

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Einer der großen Hoffnungsträger in der neuen Saison: Der Slowene Zan Rogelj soll über den Flügel viel Dampf machen.
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Von Alex Gruber

Innsbruck – Beim Abschlusstraining lernten viele Neuzugänge der WSG Tirol gestern das Tivolistadion von innen kennen. „Ich denke, dass das eine gute Sache ist, damit sie das Ambiente und die Dimensionen vor dem Match sehen“, notierte Cheftrainer Thommy Silberberger.

Mit Innenverteidiger Maxime Awoudja, Linksverteidiger Leon Klassen (wenn nach Rippenprellung fit), der wie in der Vorbereitung hoffentlich messerscharfen Juve-Leihgabe Giacomo Vrioni und Markus „Max“ Wallner (kennt das Tivoli aus Wacker-Zeiten bestens) feiern heute vermutlich vier Mann ihr Debüt in der obersten rot-weiß-roten Spielklasse.

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„Und ich will, dass wir mit Selbstvertrauen hinausgehen und einen frechen Auftritt hinlegen“, wischt Silberberger übertriebenen Angstschweiß beiseite. Der 48-jährige Wörgler weiß nach einem radikalen Umbau aber ganz genau, dass heute mit Sicherheit noch nicht ein Rädchen perfekt ins andere greifen kann. Und den Leichtsinn in der mangelhaften Rückwärtsbewegung, den man zwischenzeitlich beim 3:0-Sieg in der ersten ÖFB-Cuprunde bei Regionalligist Leobendorf an den Tag legte, hat er in dieser Trainingswoche genau angesprochen: „Wenn uns das gegen die Admira passiert, sind wir zur Halbzeit 0:2 hinten.“

Die WSG stand letzte Saison sensationellerweise im Meister-Play-off, die „unabsteigbare“ Admira löste wie so oft spät, aber doch den Klassenerhalt. In der Interpretation der heutigen Ausgangslage ist das aber nur bedingt von Bedeutung, wenn man die vielen Transfers und den Neustart mit neuen Spielern auf beiden Seiten mit einbezieht.

„Der Start ist speziell für eine junge Mannschaft sehr wichtig, um Vertrauen zu fassen“, weiß Admiras neuer Coach Andi Herzog, an dessen Seite Tirols Legende Michi Baur steht. Die WSG hat im Tivoli (es gilt die 3-G-Regel für alle Zuschauer) dennoch den Anspruch, mit einem Heimsieg zu starten. „Ich erwarte mir, dass die Führungsspieler vorangehen“, richtet Silberberger an die Adresse von Keeper Ferdl Oswald, Abwehrchef Raffael Behounek sowie die beiden Routiniers Fabian Koch und Thanos Petsos. Im Namen der grünweißen Vereinsfahne ...


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