Tiroler Informatiker will das Bröckeln der Berge vorhersagen

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Mit Sensoren will der Tiroler Informatiker Jan Beutel Muster bei der Bewegung von Gestein messen und so vor Felsstürzen warnen.
© Uni Innsbruck/ETH Zürich

Innsbruck – Felsstürze häufen sich, die Erderwärmung trägt mit Schuld daran. Und immer öfter wird auch bewohntes Gebiet durch diese Naturereignisse bedroht. Der Tiroler Informatiker Jan Beutel, der lange an der ETH Zürich forschte, will den Siedlungsraum vor Katastrophen bewahren und an der Innsbrucker Uni „die nächste Generation intelligenter Sensoren entwickeln“.

Mit diesen direkt am Berg angebrachten Messgeräten sollen, stark vereinfacht gesagt, die Muster bei der Bewegung von Gesteinen gemessen und so vor drohenden Felsstürzen gewarnt werden können.

Dabei sei es wichtig, lokal und bestenfalls direkt am Berg Daten zu erheben. Und über die wissenschaftlichen Disziplinen hinweg – etwa gemeinsam mit Geologen und Glaziologen – zu forschen. In Tirol gebe es eine „gute Übersicht, wo sich Sorgengebiete befinden“. (TT, APA)


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