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Wer für das Rüstzeug sorgt: Ein Blick in die Bekleidungsanstalt

Jeder kennt das Bundesheer. Nur wenige wissen, woher das Outfit für dieses kommt – und wie es entsteht. Ein Blick in das Innere der Bekleidungsanstalt in Brunn am Gebirge.

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Von außen gleicht die Kaserne in Brunn am Gebirge vielen anderen. Im Inneren tut sich anderes als in den übrigen Quartieren.
© Herbert Pfarrhofer

Von Karin Leitner

Wien – Sie ist die älteste hiesige Kaserne. Seit 1913 gibt es sie, auf einem Gelände im niederösterreichischen Brunn am Gebirge. Von außen gleicht sie anderen dieser Quartiere. Im Inneren tut sich aber etwas Anderes als in diesen. Keine Militärs sind dort zugange, sondern solche, die etwas für diese machen. Um Outfit und Ausrüstung für die Soldaten geht es – von der Haube über den Rucksack und das Zelt bis zum ballistischen Schutz. Die Heeresbekleidungsanstalt ist aber viel mehr als ein Logistikzentrum. Hier wird auch entwickelt, geforscht und geprüft – alles, was für die Heeresleute vonnöten ist. „Die Idee kommt selten von uns, sie kommt von der Truppe, also aus der Praxis“, sagt Dienststellenleiter Markus Waldner.


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