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Wohnbauvorhaben in Pfons: „Projekt passt nicht ins Ortsbild“

Anrainer und Liste Fritz kritisieren Wohnbauvorhaben in Pfons als „überdimensioniert“. BM Woertz verweist auf angepasste Bebauung.

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Auf einem Gemeindegrundstück in der Haslachsiedlung soll die „terrassenförmige“ Kleinwohnanlage entstehen.
© Domanig

Pfons – Ein Wohnbauvorhaben, das von einem gemeinnützigen Bauträger auf einem ca. 1000 m² großen Gemeindegrundstück in der Haslachsiedlung umgesetzt werden soll, sorgt in Pfons weiter für kontroverse Diskussionen: Die Liste Fritz spricht von einem „fünfstöckigen Koloss“, der „mitten ins Wohngebiet gepflanzt“ werde. Auch unter den Anrainern gibt es Widerstände. Nach den bisher bekannten Plänen sei das auf der schmalen Hangparzelle geplante Gebäude einfach zu hoch, sagt eine Bewohnerin der direkt angrenzenden Wohnanlage, man fürchte um Aussicht und Sonne. „Es braucht neue Wohnungen“, stellt die Anrainerin klar, „aber nicht auf unsere Kosten. Es muss in einem erträglichen Maß bleiben.“ Das Vorhaben wirke „turmartig“, passe nicht ins Ortsbild.


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