Plus

Rafting und seine Risiken: „Der Fluss ist jeden Tag anders“

Bei Rafting-Unfällen in Osttirol starben heuer bereits zwei Menschen. Stimmen Ausrüstung und Vorbereitung, ist der Sport relativ sicher, sagen Experten. Ein Restrisiko aber bleibt.

  • Artikel
  • Diskussion
Zirka 150.000 Menschen wurden laut Angaben des Tiroler Rafting-Verbands in Prä-Corona-Zeiten pro Jahr im Wildwasser befördert – mit eingerechnet sind hier aber auch die Teilnehmer von Canyoning-Touren.
© Helmut Wenzel

Von Benedikt Mair

Innsbruck, Lienz – Vorbei an moosbewachsenen Felswänden und dichten Uferwäldern, mitten durch nahezu unberührte Natur – Tirols Flüsse und die sie umgebenden Landschaften mit einem Wildwasserboot zu erkunden, kann ein unvergessliches Erlebnis sein. Rafting, so heißt dieser Sport, birgt aber auch Gefahren. Zwei Menschen starben heuer bereits bei Unfällen, jeweils auf der Isel in Osttirol. Mitte Juni wurde ein 28-Jähriger ins Wasser geschleudert und abgetrieben, tags darauf fanden Einsatzkräfte seine Leiche. Erst am vergangenen Sonntag konnte ein 60 Jahre alter Tscheche nur noch tot geborgen werden, nachdem eine Welle das Boot umwarf, in dem er und vier andere Menschen saßen.


Kommentieren


Schlagworte