Umhausen feiert seine 800 Jahre heuer nach

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Die Renovierung des Kirchturms stand heuer an.
© Gde. Umhausen

Umhausen – Eigentlich wollte man in Umhausen das 800-Jahr-Jubiläum im Vorjahr feiern – der Jubelreigen fiel aber der Pandemie zum Opfer. „Wir feiern jetzt heuer am 15. August“, erklärt Bürgermeister Jakob Wolf. Mit einem Bergfeuer am Vorabend des Hohen Frauentages, dann einem Festgottesdienst am Sonntag, einer Prozession und eine Festagape.

Das Jubiläum hängt nämlich eng mit der Kirche zusammen, wie der Bürgermeister erklärt – „die erste Erwähnung fällt mit einer Urkunde in Frauenchiemsee zusammen – von 1220“, erklärt er stolz.

Der 800er der Ötztaler Gemeinde fällt auch mit der derzeitigen Renovierung der Pfarrkirche zusammen. Die Außenfassade wird in zwei Etappen saniert. Die Ötztaler Kirchen sind bekannt für ihre Außenmalereien an den Gotteshäusern. Als Erstes ging es heuer an den Kirchturm, der von Restaurator Gebhard Ganglberger aus Umhausen wieder instand gesetzt wurde.

Insgesamt werden gut 180.000 Euro in die anstehenden Renovierungen investiert. Nun bitten Kirche und Gemeinde die Bevölkerung, die Arbeiten mit einer Spende zu unterstützen. Tatsächlich gibt es auch Förderungen. Die Gedächtnisstiftung hat 40.000 Euro zugesagt, die Diözese übernimmt 25 Prozent. Dazu kommen Beiträge von der Kulturabteilung des Landes sowie vom Bundesdenkmalamt. Der Rest wird über Pfarre, Gemeinde und Spenden aufgebracht. „Die wesentlichen Ereignisse jedes Umhausners – von der Taufe bis zum Begräbnis – finden in der Kirche statt“, betont Wolf die Verbundenheit. (pascal)


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