Für Volksbühnenpreis 2022 nominiert: Staner Theater lässt aufhorchen

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Das Stück „Indien“ ist für den Volksbühnenpreis nominiert.
© Theatergr. Stans

Stans – Das Theaterstück „Indien“ wird als Wunderwerk des komischen Schreckens bezeichnet und stammt aus der Feder von Josef Hader und Alfred Dorfer. Nun hat sich auch die Theatergruppe Stans an dieses Stück gewagt und unter der Regie von Martin Leutgeb und Luca Fankhauser auf voller Linie begeistert. Denn die Staner Inszenierung wurde nun vom Landestheaterverband für den Volksbühnenpreis 2022 nominiert.

Da musste man in Stans schon zweimal nachfragen, ob man das richtig verstanden hat. Und ja! Die Nominierung „haut die Darsteller und Regisseure aus den Socken“. Die Begeisterung ist riesig. Aber auch das Publikum ist hin und weg von der Tragikomödie der zwei unterschiedlichen Charaktere, die auf einer Dienstreise durch Wirtshäuser den Zuschauern jede Menge Humor servieren.

„Tragisch, komisch, tiefgründig und zutiefst österreichisch ist dieses Stück. Menschen, die sich nicht leiden können, werden zu guten Freunden bis in den Tod. Es öffnen sich menschliche Abgründe und werden mit viel Humor und Herz wieder verschlossen“, beschreibt Leutgeb das Stück.

Zu sehen ist „Indien“ noch am 4. und 5. August jeweils um 19.30 Uhr im Staner Theater Kleinod. Reservierung unter: 0664/4616523. (TT, emf)


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