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Enttäuschung und Erschöpfung bei Stigger: „Es gibt manchmal solche Tage“

Groß waren die Erwartungen der Ötztaler Mountainbikerin Laura Stigger, umso kleiner fühlte sich die mehrfache Junioren-Weltmeisterin gestern nach ihrer Olympia-Aufgabe. Die Schweiz holte alle Medaillen.

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Stiggers Olympia-Premiere ging breits in der dritten Runde vorzeitig zu Ende.
© gepa

Tokio – „Olm volle!“ Das Motto der 20-jährigen Haimingerin hatte gestern bis zur dritten Runde des 20-km-Kurses Bestand, dann musste die Geheimfavoritin kapitulieren. „Ich weiß nicht, was los ist, ich muss das abchecken lassen und analysieren“, erklärte Stigger unmittelbar nach dem jähen Rennende. Stigger zeigte sich im Resümee enttäuscht: „Es war ein Rennen wie kein anderes. Ich war top vorbereitet. Es ist halt so. Es ist schwer, lieber würde ich sagen, ich habe eine Medaille in der Hand und freue mich irrsinnig. Es gibt manchmal solche Tage, da muss man drüberstehen und weiterschauen und mitnehmen, was man besser machen kann.“


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