Biden bezichtigt Russland, sich in die Kongresswahlen 2022 einzumischen

Der amerikanische Präsident wirft Russland eine Einmischung in die 2022 anstehenden Kongresswahlen vor. Putin sei außerdem gefährlich und in Schwierigkeiten.

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Die Situation zwischen Wladimir Putin und Joe Biden ist angespannt.
© ANGELA WEISS

Washington/Moskau – US-Präsident Joe Biden hat Moskau eine Einmischung in die US-Kongresswahlen im Jahr 2022 durch die Verbreitung von Fehlinformationen vorgeworfen. "Schauen Sie sich an, was Russland bereits in Hinblick auf die Wahlen 2022" unternimmt, sagte Biden am Dienstag (Ortszeit) bei einem Treffen mit US-Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines. "Das ist eine reine Verletzung unserer Souveränität."

Biden griff seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin mit scharfen Worten an: Putin habe "ein echtes Problem, er sitzt an der Spitze einer Wirtschaft, die Atomwaffen hat und sonst nichts", sagte Biden. "Er weiß, dass er in Schwierigkeiten steckt, was ihn in meinen Augen noch gefährlicher macht."

Krieg mit den USA nach Cyberangriff

Der US-Präsident äußerte sich zudem besorgt über den jüngsten Anstieg an Cyberangriffen, unter anderem durch die Schadsoftware Ransomware, bei der Hacker die Daten ihrer Opfer verschlüsseln und Geld für die Wiederherstellung des Zugangs verlangen. Sollten die USA in einen Krieg mit einer Großmacht verwickelt werden, "wird das die Folge eines Cyberangriffs sein".

Im Herbst 2022 finden in den USA Kongress-Zwischenwahlen statt, bei denen alle Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel der Sitze im Senat zur Wahl stehen. Das Weiße Haus hatte Russland zuletzt wiederholt aufgefordert, Maßnahmen gegen Cyberattacken zu ergreifen, die russischen Hackern zugeschrieben werden. (APA, AFP)


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