Rapid setzt im Rückspiel in Prag auf die Europacup-Statistik

Rapid hofft heute (20.30 Uhr) bei Sparta Prag auf eine Verlängerung des Champions-League-Traums. Mit einem kleinen 2:1-Polster geht man ins Rückspiel.

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Rapid setzt auf Christoph Knasmüllner, der im Hinspiel beide Tore erzielt hatte.
© APA/Punz

Innsbruck – Nach dem 2:1-Erfolg gegen Sparta Prag vergangenen Dienstag treten die Wiener heute (20.30 Uhr/live ORF eins) mit einer guten Ausgangsposition im Rückspiel im Stadion Letna an. Dabei steht viel auf dem Spiel, hat doch der Aufsteiger im Falle eines Ausscheidens in der 3. Runde gegen den französischen Topclub AS Monaco einen Platz im „Trostbewerb“ Europa League sicher.

Ein Saisonziel Rapids wäre damit früh erfolgreich abgehakt. „Wir haben uns in eine gute Position gebracht, aber das bedeutet für das Spiel nichts“, betonte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer vor dem Abflug nach Tschechien. Auch Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic stellte sich auf harte 90 oder mehr Minuten ein: „Sie haben eine sehr gut organisierte Mannschaft, spielen zweikampfbetont, aber auch einen sehr guten Fußball und verfügen über individuelle Klasse. Da gilt es dagegenzuhalten.“

„Es wird wieder ein enges, sehr intensives Spiel werden"

Im ersten Duell hatte nach einem kapitalen Fehlstart ein Doppelpack von Christoph Knasmüllner (63., 71.) die Wende herbeigeführt. „Es wird wieder ein enges, sehr intensives Spiel werden. Wir müssen eine riesige Mentalität aufbringen und brauchen wieder einen Kraftakt“, verlautete Kühbauer.

In der mehr als 20.000 Zuschauer fassenden Sparta-Heimstätte darf knapp die Hälfte der Kapazität (9000 Zuschauer) ausgeschöpft werden. Kühbauer erwartete, dass erneut Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. „Wer besser in den Zweikämpfen drinnen ist, wer die Räume besser nutzen will, wer besser verteidigt. All das müssen wir weit besser als am Samstag machen“, betonte der Burgenländer. Da hatte man es verabsäumt, weiteres Selbstvertrauen zu tanken und mit einem Heim-0:2 gegen Hartberg den Ligaauftakt verpatzt.

Im Lager der Wiener hofft man darauf, dass das ein Weckruf zur rechten Zeit war. Die Partie wurde genau analysiert. „Die Niederlage hat uns extrem geärgert, weil wir in der Liga gut starten wollten. Das darf uns aber nicht belasten“, sagte Goalie Richard Strebinger. Der Blick ist nach vorne gerichtet. (APA)


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