Neues Schulzentrum in Lienz kostet 17,8 Millionen Euro

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So soll das neue Schulzentrum Lienz-Nord aussehen, wenn es fertig umgebaut ist. Dies wird in etwa drei Jahren der Fall sein.
© Architekturbüro okai

Lienz – Es ist eines der größten Projekte, das die Stadt Lienz in letzter Zeit in Angriff genommen hat: der Um- und Zubau des Schulzentrums Nord, in dem eine Volksschule, eine Mittelschule und das Polytechnikum untergebracht sind. Das langgestreckte Gebäude ist in die Jahre gekommen, nun wird es rundum erneuert und bekommt einige zusätzliche Flächen. Wie das im Detail aussieht, präsentierte Architekt Stefan Thalmann vom Architekturbüro okai den Lienzer Gemeinderäten am Dienstagabend.

„Die Parkplätze vor der Schule kommen weg, das Areal wird autofrei“, sagt Thalmann. „Stattdessen wird der Vorplatz zur Aufenthaltszone.“ Ein zentraler Eingang, ein neuer Speise- und Veranstaltungssaal, großzügige Verwaltungs- und Besprechungsräume und ein zentrales Stiegenhaus mit Lift gehören ebenfalls zu den Neuerungen.

Die Fenster werden durch neue ersetzt, eine Beschattung sorgt für ein angenehmes Raumklima. Vollwärmeschutz und kontrollierte Raumbelüftung sollen sicherstellen, dass sich Kinder und Lehrkräfte im Unterricht und in den Pausen wohl fühlen. Für die Volksschule sind neun Klassenräume vorgesehen, zwölf für die Mittelschule und drei für die Polytechnische Schule. Seminar- und Gruppenräume, Schulbibliotheken, eine Lehrküche und Werkstätten runden das Projekt ab.

All das ist nicht billig. Mit 17,8 Millionen Euro ist das neue Schulzentrum budgetiert, dafür kann die Stadt mit 6,6 Millionen Euro Förderung rechnen, sagt Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. Der Rest wird unter anderem über Darlehen finanziert.

Wenn der Umbau wie geplant im Juli 2022 startet, muss der Unterricht in eine Container-Schule verlegt werden. An welchem Standort das sein wird, steht noch nicht fest. Architekt Thalmann rechnet mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren. (co)


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