Neues Event: Erstmals schnellster Läufer auf der Streif gesucht

Erstmals ist die berühmte Rennstrecke in Kitzbühel im Sommer Austragungsort eines Lauf-Events.

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Vize-BM Gerhard Eilenberger, Sepp Resnik, BM Klaus Winkler und Gernot Schaar (v. l.) bei der Präsentation des neuen Rennens.
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Von Harald Angerer

Kitzbühel – Darf’s ein bisserl verrückter sein? – Diese Frage kommt sicher vielen in den Sinn, wenn sie von der neuen Event-Idee des Extremsportlers Sepp Resnik hören. Mit dieser ist er erst vor Kurzem nach Kitzbühel gekommen und hat gleich Unterstützer gefunden. Bei der so genannten „World Extrem Run Challenge“ handelt es sich um eine Laufveranstaltung auf der berühmten Streif-Rennstrecke.

„Eine Rennstrecke, die wohl jeder auf der Welt kennt und die kaum perfekter für eine solche Veranstaltung sein könnte“, ist sich Resnik sicher. Bei dem Rennen soll die Streif-Originalstrecke von unten nach oben und dann auch wieder von oben nach unten bewältigt werden. Einzige Ausnahme sind der Zielsprung und der Zielbereich. Ansonsten bleiben die Teilnehmer auf jener Strecke, auf der im Winter die Skistars ins Tal brausen. Mit dabei sind also alle Feinheiten, von der Mausefalle über den Steilhang bis hin zur Traverse. „Ein Extremsportevent, wie es die Welt noch nicht gesehen hat“, ist Resnik überzeugt.

Als Unterstützer war gestern bei der Präsentation der Veranstaltung auch die Stadt Kitzbühel mit dabei. Auch Bürgermeister Klaus Winkler und Vizebürgermeister Gerhard Eilenberger sind begeistert von der Idee. Zumal die Veranstaltung nicht nur eine sportliche Herausforderung sein soll. Veranstaltet wird die „World Extrem Run Challenge“ vom Verein sports4everybody, dessen Obmann Resnik ist. Der Verein unterstützt junge Nachwuchssportler auf ihrem Weg an die Spitze. „Es ist leicht, in Österreich an Förderungen zu kommen, wenn man Weltmeister ist. Aber für viele Nachwuchssportler und deren Familien ist es kaum möglich, finanzielle Hilfe zu bekommen und genau hier helfen wir“, erklärt Resnik


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